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Das älteste Karatebuch der Welt – Ryukyu Kenpo Karate von Funakoshi Gichin aus dem Jahre 1922 – besitzt einen besonders großen Wert für die historische Aufarbeitung des Karate. Im Jahr 2001, eher durch Zufall, hatte ich das Glück ein Originalexemplar in den Händen halten zu können. Eine Kopie des Publikationshinweises behielt ich seitdem in meinen Unterlagen. Dann schließlich las ich einen Artikel über die Gutenberg-Bibel, von der es weltweit nur noch 49 Exemplare gibt. Man weiß sogar, wo sich diese befinden. 2007 stellte ich mir die Frage, ob das auch für Funakoshis Erstlingswerk der Fall ist. Ich prüfte die Sekundärliteratur, durchsuchte Bibliotheksarchive und führte zahlreiche Gespräche mit Autoren, Historikern und Verkäufern antiquarischer Bücher. Mein Dank gilt – auch noch vier Jahre nach meinen Bemühungen – allen Unterstützern meiner Suche.

Die Ergebnisse wurden seinerzeit in „toshiya. Karate, Kampfkunst & Kultur“ (Nr. 9/2007 und Nr. 10/2007) veröffentlicht.

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