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Bud Spencer gilt als Ikone mehrerer Generationen. Der Schauspieler war Leistungsschwimmer, Olympiateilnehmer, Jurist, Erfinder und Unternehmer. Im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erschien kürzlich seine Autobiographie: „Bud Spencer. Mein Leben, meine Filme“. Nicht nur für Filmfans ein lesenswertes Buch!

Bud Spencer, oder Carlo Pedersoli, wie der 1929 geborene Neapolitaner bürgerlich heißt, verfolgte in seinen Filmen eine humoristische Art und Weise der physischen Auseinandersetzung mit „Dampfhammer“ und „Kelle“. In seiner Biographie berichtet Spencer nun unter anderem von den Filmaufnahmen zu seinem Film „Plattfuß räumt auf“ (Originaltitel: „Piedone a Hong Kong“), der auch in Ostasien gedreht wurde und im Sommer 1975 in deutsche Kinos kam.

Er erinnert dabei an die Dreharbeiten mit chinesischen Stuntmen, deren Kampftechniken und Bewegungen teilweise zu schnell für ihn ausgeführt wurden und er sich entsprechend anpassen musste. Bei dieser Gelegenheit erinnert Spencer auch an Bruce Lee (1940-1973), mit dem viele dieser Stuntmen Jahre zuvor in Hongkong gedreht hatten. Dass er den „kleinen Drachen“ nie persönlich kennen lernen konnte, bedauert er sehr. Daneben beschreibt Bud Spencer den Dreh mit einem japanischen Sumoringer, wobei er auch seine Sicht über das Wesen der Sumotori schildert.

Seit März 2009 produziert im Übrigen ein junges, engagiertes Filmteam aus Österreich um Karl-Martin Pold und Sarah Nörenberg eine Bud Spencer-Dokumentation, in der viele Weggefährten des italienischen Schauspielers zu Wort kommen werden. Alle Informationen dazu sowie auch einen Trailer gibt auf „Bud Spencer Movie„.

Ich selbst hatte 2008 einmal die Gelegenheit Bud Spencer live auf einer Veranstaltung in Stuttgart zu sehen. Er sprach damals vor allem über sein Engagement als Erfinder. Thomas Gottschalk und Günther Jauch hatten dort moderiert.

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