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Robert W. Smith ist tot. Der Kampfkunst-Pionier starb am 1. Juli 2011. Smith war Autor und Co-Autor von mehr als ein Dutzend Bücher und zahllosen Beiträgen, mit denen er maßgeblich das Verständnis über die asiatischen Kampfkünste im Westen beeinflusste.

In der Highschool übte Smith Boxen und Ringen. Nach seinem Dienst bei den US-amerikanischen Marines, studierte er Ostasienwissenschaften an der University of Washington in Seattle, die er 1953 verließ. Von 1959 bis 1962 arbeitete Smith für die CIA in Taiwan, wo er unter anderem Taijiquan (unter Cheng Man-Ch’ing), Baguaquan und Xingyi trainierte. Zurück in den USA lehrte er Judo und Taijiquan.

Seine Memoiren verfasste Smith 1999 („Martial Arts Musings„), in denen er auf ein Leben mit den Kampfkünsten zurückblickt, wenngleich einige seiner Werke biographischen Bezug besitzen. Bekanntheit erlangte Smith vor allem durch seine Arbeiten über die chinesischen Kampfkünste. Zusammen mit dem renommierten Hoplologen und Kampfkunst-Forscher Donn F. Draeger (1922-1982) verfasste Smith unter anderem das populäre Standardwerk „Asian Fighting Arts“ (1969).

Über seine Arbeit schrieb er einmal (Chinese Boxing, 1974): „A decade ago I lived in Taiwan and traveled throughout Southeast Asia, where, in my off-duty hours, I pursued the study of Chinese boxing … I sweated and researched. I came back loaded with 16 mm motion picture film, thousand of photographs, reams of translations, hundreds of books, and several volumes of notes made during the daily practice“. Seine Bücher gelten als Essenz seiner jahrelangen, unermüdlichen Forschung auf dem Gebiet der Kampfkünste.

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